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Schützenmatt Cup 2017

Laurent Rochette und Diana Marcinkevica heissen die Sieger des 59. Schützenmatt Cups

Am Wochenende ging die 59. Ausgabe vom diesjährigen Schützenmatt-Cup erfolgreich über die Bühne. Das OK blickt auf einen gelungenen Anlass zurück, wobei Spitzentennis einmal mehr hautnah miterlebt werden konnte.

Männer-Tableau:

Im Endspiel duellierte sich der klein gewachsene, aber wieselflinke Prado mit dem Franzosen Laurent Rochette (N1, 9), der aktuell die Nummer 720 der Welt ist, jedoch bereits einmal als Nummer 252 geführt wurde. Zwischen den beiden entwickelte sich ein hochklassiges Duell, das Rochette in zwei Sätzen für sich entscheiden konnte. „Es war ein tolles Turnier für mich. Ich komme von einer langen Verletzungspause zurück und konnte hier viele Matches auf gutem Niveau spielen. Es hat Spass gemacht – herzlichen Dank an die Organisatoren“, gab Rochette nach seinem Sieg zu Protokoll.

Frauen-Tableau:

Bei den Frauen setzte sich Diana Marcinkevica (N1, 5) aus Lettland durch. Die amtierende Weltnummer 316 war nach der verletzungsbedingten Absage der Turniernummer eins Amra Sadikovic die grosse Favoritin. Dieser Rolle wurde die 25-jährige Lettin souverän gerecht. Sie qualifizierte sich ohne Satzverlust fürs Endspiel und war dort auch gegen die Rumänin Arina Gabriela Vasilescu (N2, 20) die bessere Spielerin. Marcinkevica spielte variantenreicher und beging weniger Fehler. So konnte sie sich nach der Finalniederlage im Vorjahr diesmal den Turniersieg sichern. „Ich bin froh, dass es diesmal geklappt hat“, so die glückliche Siegerin. Gefragt nach dem Erfolgsrezept meinte sie: „In erster Linie ist es harte Arbeit und natürlich braucht es auch ein wenig Köpfchen.“

Junioren-Turnier:

Ein Teil davon ist, dass das Traditionsturnier Schützenmatt Cup seit einigen Jahren auch als Juniorenturnier durchgeführt wird. „Der Schützenmatt Cup soll eine Plattform sein für die Junioren auf allen Stufen“, sagt Milek Kowalski. Das hat in diesem Jahr bestens funktioniert. Neben den verschiedenen Juniorenkonkurrenzen haben sich 28 Juniorinnen und Junioren in der Qualifikation für das Haupttableau versucht und zehn weitere fanden direkt in der Hauptkonkurrenz Unterschlupf.
SMC 2017